SpVgg Siebleben 06 e.V.
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1.Männer : Spielbericht (2012/2013)

Landesklasse Nord
11. Spieltag - 03.11.2012 14:00 Uhr
SV Empor Walschleben   SpVgg Siebleben 06
SV Empor Walschleben 2 : 1 SpVgg Siebleben 06
(2 : 1)

Spielstatistik

Tore

Ronny Holzapfel

Gelbe Karten

Christian Schreiber, Stephan Wapenhensch, Enrico Riemer

Zuschauer

152

Torfolge

0:1 (15')Ronny Holzapfel
1:1 (27')SV Empor Walschleben
2:1 (35')SV Empor Walschleben

Der Blick geht nach unten

Nach dem 1:2 in Walschleben rutscht Fußball-Landesklässler Siebleben in der Tabelle ab.

Von Thomas Rudolph

Walschleben. Tristes Wetter, trister Auftritt. Im Siebleber Lager macht sich nach dem 1:2 in Walschleben Ernüchterung breit. Die Niederlage ging in Ordnung und hat zur Folge, dass die Randgothaer in der Tabelle nur noch auf Rang elf stehen – statt gefühltem Kontakt zu den oberen Tabellenregionen geht der Blick derzeit nach unten.

Drei Tage nach dem Pokalsieg gegen Arnstadt konnte Siebleben zu keiner Zeit an die starke Leistung anknüpfen. Zwar brachte nach ausgeglichener Anfangsphase die erste vernünftige Angriffsaktion gleich das 1:0 durch Holzapfel, der von einer Ballstafette Riemers auf S. Lehmann und dessen Weiterleitung profitierte (15.). Sicherheit kam dadurch jedoch nicht in die Reihen. Walschleben fand immer besser in die Partie und brachte die Siebleber Defensive in Verlegenheit. Zunächst ließ ausgerechnet Ex-Zweitliga-Profi Bärwolf drei dicke Gelegenheiten aus.

Der Ausgleich kündigte sich dennoch an; nach Ehrichs Freistoß fiel dieser dann auch. Sömmering konnte nach vorne parieren, doch standen dort unbedrängt vier Walschleber. Heß drückte den Ball über die Linie (27.) und sorgte für das 1:1. Konnte man Sömmering hier keinen Vorwurf machen, hatte er am 2:1 eine dicke Aktie. Anstatt den Ball sicher aufzunehmen oder ihn ins Aus trudeln zu lassen, ließ er ihn zum neben ihm stehenden Geier wegprallen. Dieser nahm ihn auf und passte in die Mitte auf Uslar, der ins verwaiste Tor traf (35.).

Obwohl die Rosenbrock-Elf auch in der Folge in der Offensive nur selten für Gefahrenmomente sorgte, gab es die große Chance zum Ausgleich. Riemer, der für den gesperrten Schnauß als Offensivkraft agierte, wurde im Strafraum gefoult. Doch S. Lehmann scheiterte an Torwart Fienhold (51.) und verpasste so den Ausgleich.

Der verschossene Strafstoß passte ins Siebleber Bild. Dass sich die Gäste bis zur Schlussphase nur noch eine Möglichkeit durch Pufe herausspielten (78.), war nicht unbedingt der überragenden Abwehrarbeit Walschlebens geschuldet. Vielmehr fanden die Siebleber diesmal einfach nicht die Mittel, um auf dem rutschigen und durchnässten Platz ihr Spiel aufzuziehen.


Quelle: TA 05.11.2012